Post von Gott: Seid dankbar und zufrieden, denn ICH bin mit euch!

Liebe Freundin, lieber Freund,
es freut MICH, dass du heute hier bist! ICH, Gott dein Vater, möchte mit dir eine Textstelle aus der Bibel teilen, die dabei hilft, auf dein Leben in Dankbarkeit zurückzuschauen. Die Textstelle findet sich im 5. Mose, Kapitel 8. Mose erinnert das Volk Israel an den Bund, den es mit MIR geschlossen hat und fasst die Geschichte MEINES Volkes kurz zusammen: Das Leiden im „Sklavenhaus“ in Ägypten, die glorreiche Befreiung durch MEINE wirkmächtige Hand, die 40-jährige Wüstenwanderung und schließlich die wundersame Speisung mit dem Himmelsbrot, dem „Manna“. Steigen wir in den Text ein:
Du sollst an den ganzen Weg denken, den der HERR, dein Gott, dich während dieser vierzig Jahre in der Wüste geführt hat, um dich gefügig zu machen und dich zu prüfen (8,2).
Es lohnt sich auf dein Leben zurückzublicken liebe Freundin, lieber Freund. Vielleicht hast auch du – wie MEIN Volk Israel – Wüsten im Leben „durchwandert“. Die meisten Menschen sind leidgeprüft und kennen die dunklen Stunden in solchen „Lebenswüsten“; und trotzdem gebe ICH euch die Kraft weiter zu machen, sodass ihr einmal mehr aufsteht, als ihr umgeworfen werdet.
Wenn ihr an Lebensjahren zunehmt, nehmt ihr auch an Weisheit zu! Ihr habt es doch immer wieder geschafft, die Nöte eures Lebens, eure eigenen „Wüsten“ erfolgreich zu durchqueren! Habt Mut, ihr schafft es auch ein weiteres Mal!
Mose deutet die Wüste als Prüfung, in der ICH, euer Gott euch prüfe, ob ihr MIR die Treue bewahrt und ob ihr MICH immer noch liebhabt.
Er wollte erkennen, wie du dich entscheiden würdest: ob du seine Gebote bewahrst oder nicht. Durch Hunger hat er dich gefügig gemacht und hat dich dann mit dem Manna gespeist, das du nicht kanntest und das auch deine Väter nicht kannten. Er wollte dich erkennen lassen, dass der Mensch nicht nur von Brot lebt, sondern dass der Mensch von allem lebt, was der Mund des HERRN spricht (8,2-3).
Ein sehr wichtiger Gedanke! „Der Mensch lebt nicht von Brot allein“. Wie viele Menschen haben das heute vergessen? Auch die Seele braucht Nahrung. Besonders die Nahrung, die ICH euch gebe. Ihr treibt sonst ziellos und perspektivlos umher. Doch wer an MICH glaubt, und von dem Wasser trinkt, das ICH ihm gebe, wird niemals mehr Durst haben, vielmehr wird das Wasser, das ICH ihm gebe, zu einer Quelle, deren Wasser ins ewige Leben führt (vgl. Johannes 4,13-14).
Auch du, liebe Freundin, lieber Freund hast in deinem Leben ein solches Wasser in MIR gesucht und gefunden. Vielleicht erinnerst du dich noch genau, wann du MIR dein Herz geschenkt hast. Wann du zu MIR gefunden hast. Das war der Beginn unserer Liebesgeschichte. ICH habe dich damals an MEIN Herz gezogen und dich gerufen. Du hast MICH gehört.
Deine Kleider sind dir nicht in Lumpen vom Leib gefallen und dein Fuß ist nicht geschwollen, diese vierzig Jahre lang. Daraus sollst du die Erkenntnis gewinnen, dass der HERR, dein Gott, dich erzieht, wie ein Mann sein Kind erzieht (8,4-5).
Niemand hat gesagt, dass dieses Leben als Mensch leicht sein würde. Doch gerade in eurer Not, wache ICH über euch. Im Leid, in der Not, in der Hoffnungslosigkeit. Ihr alle – sicherlich auch du, liebe Freundin, lieber Freund kennt die „dunklen Nächte der Seele“. Doch ICH bin in eurem Schmerz da, und möchte euch auf dem Weg zu MIR weiterführen. ICH erziehe euch, „wie ein Vater sein Kind erzieht“. Es geht MIR um euer sanftes, liebendes Herz, das euch dabei hilft, eure Mitmenschen im Alltag mit liebender Güte zu behandeln.
Wenn der HERR, dein Gott, dich in ein prächtiges Land führt, ein Land mit Bächen, Quellen und Grundwasser, das im Tal und am Berg hervorquillt, […] ein Land, in dem du nicht armselig dein Brot essen musst, in dem es dir an nichts fehlt, […] dann nimm dich in Acht und vergiss den HERRN, deinen Gott, nicht, […] Und wenn du gegessen hast und satt geworden bist und prächtige Häuser gebaut hast und sie bewohnst, […] dann nimm dich in Acht, dass dein Herz nicht hochmütig wird und du den HERRN, deinen Gott, nicht vergisst […] Dann nimm dich in Acht und denk nicht bei dir: Ich habe mir diesen Reichtum aus eigener Kraft und mit eigener Hand erworben. Gedenke vielmehr des HERRN, deines Gottes: Er ist es, der dir die Kraft gibt, Reichtum zu erwerben, weil er seinen Bund, den er deinen Vätern geschworen hatte, so verwirklichen will, wie er es heute tut (8,7-18).
Wie viele Menschen haben auch das heute vergessen? Es ist nicht nur ihre eigene Arbeit, die sie vermögend gemacht hat, sondern auch MEINE Gnade, die euch zu wahrhaft reichen Menschen macht. Auch du, liebe Freundin, lieber Freund hast in deinem Leben Erfolg! Vielleicht musst du dich nicht um Geld sorgen. Vielleicht lebst du zufrieden, ein bescheidenes aber glückliches Leben. Vielleicht genießt du deinen Ruhestand, zurückgezogen, aber überaus froh. Vielleicht sorgst du dich in Liebe und Fürsorge um deine Kinder, was dir große Freude bereitet. Vielleicht erfreust du dich an der Natur, deinen Hunden und an deinem Haus am Waldrand. Sind das nicht alles Gründe zur Dankbarkeit? Sei dir sicher, ICH bin mit dir und habe dir all das aus Liebe geschenkt.
ICH bin mir sicher, liebe Freundin, lieber Freund, dass du viele Freuden, aber auch die ein oder andere Träne in deiner Lebensbiografie finden wirst. Aber hat es sich nicht alles gelohnt? Du hast an Erfahrung, an Reife und an Weisheit zugenommen! Weil ICH mich um dich kümmere, brauchst du dich nicht zu sorgen. Du hast mit Erfolg deine „Lebenswüsten“ durchwandert. Ein wahrer Grund zur Freude!
Jetzt gilt es, zu feiern und dankbar zu sein. Für dein Engagement! Für deine Resilienz und dein Durchhalten! Vergiss nie: ICH bin mit dir!
Anmerkung: Beim Schreiben des Textes habe ich mich vom Video: Der Liebesbrief des Vaters – Father’s love letter inspirieren lassen. Auch der vorliegende Text spricht von Gott in der 1. Person Singular. Das ist ein bewusst eingesetztes Stilmittel.